Auf dem Landweg von Landsberg nach Ostafrika – Ein Erfahrungsbericht

Im Lechatelier wird es abenteuerlich
Auf dem Landweg von Landsberg nach Ostafrika – Ein Erfahrungsbericht
Am 22.01.2026 berichtet die Landsbergerin Simonne Szagun von ihrer Reise per Anhalter nach Malawi. Mit Bildern und anderem Anschauungsmaterial wird sie Geschichten und Erlebnisse teilen. Es wird spannend, kurios und ehrlich.
Im September 2019 machte sich Simonne von zuhause in Landsberg mit Rucksack, Zelt, Schlafsack und den nötigsten anderen Dingen per Anhalter auf den Weg nach Malawi. Die Sehnsucht nach dem warmen Herzen Afrikas, das sie 2016 für ein Jahr ihr zuhause nannte, lies sie knapp 20000 km auf dem Landweg überwinden.
Über Frankreich und Spanien erreichte sie in wenigen Tagen den afrikanischen Kontinent. Selbst die Meerespassage bei Gibraltar legte sie, begleitet von Delfinen neben der Fähre, per Anhalter zurück.
Innerhalb von sechs Monaten schaffte sie es, in Afrika 16000 km hinter sich zu bringen und erreichte schließlich Malawi. Sie nutzte verschiedenste Fortbewegungsmittel, je nachdem, was gerade ansprechend oder verfügbar war. So fuhr sie in Mauretanien im Eisenerzwagon mit dem längsten Güterzug der Welt durch die Wüste. In Mali konnte sie einer mehrtägigen Fahrt auf dem Niger in traditioneller Piroge nicht widerstehen. In der demokratischen Republik Kongo war eine Kombination aus Zug, Motorrad, Lkw und Bus nötig um die kaum erschlossene Strecke zwischen Kinshasa und Lubumbashi zu bewältigen. Nach einem halben Jahr auf dem Weg erreichte Simonne schließlich erschöpft, aber unvorstellbar glücklich ihr Ziel Malawi.
Am Abend vom 22.01. wird Simonne Geschichten von wunderbaren Begegnungen, anstrengenden Etappen und irrsinnigen Situationen erzählen.
Das Team vom Lechatelier und Simonne freuen sich auf einen besonderen Abend und heißen jeden ganz herzlich willkommen. Die Präsentation beginnt um 19.00 Uhr und das Ende ist gegen 21.00 Uhr geplant. Die Bar wird geöffnet sein.
